Allgemeines

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Als Ideal der Waldorfpädagogik gilt im Großen und Ganzen das harmonische Werden einer gesunden Persönlichkeit, deren intellektuelle Entwicklung ausgeglichen mit der persönlichen, moralisch-ästhetischen Erziehung und dem Trainieren ihrer Willenseigenschaften kombiniert wird. Eine freie, aber sozial-verantwortliche, starke, aber nicht gleichgültige, künstlerische, aber die Traditionen ehrende, selbständige und einzigartige Persönlichkeit – das ist das Ideal, nach dem die Waldorfpädagogik strebt. Aber wie kann man dies erlangen, oder wie kann man sich wenigstens einen Weg zum Erlangen vornehmen?

Am Anfang sollte man folgendes postulieren: die Waldorfpädagogik geht von der Lage aus, dass in jedem, seine innere (psychologische) Entwicklung beginnendem kleinen Menschen die Potenz dieses Ideals lebt, und es im Prinzip die Aufgabe jeder Pädagogik ist, möglichst günstige Bedingungen für deren Verwirklichung zu schaffen.

Was wird aus diesen Kindern?

Diese, jedem gesunden Menschen eigene Potenz wird in der Zeit nach und nach enthüllt und braucht eine geschickte Anregung eben der Persönlichkeitsseiten, die im entsprechenden Alter zur Entwicklung bereit sind. Deshalbbenutzt die Waldorfpädagogik sowohl ihre Erfahrung im Beobachten der Alterseigenschaften, als auch die Erkenntnisse in der modernen Alterspsychologie.

Die Waldorfpädagogik beruht auf mehr als 200 pädagogischen Vorträgen von Rudolf Steiner, Materialien zu Schulkonferenzen (päd. Räten) mit seiner Teilnahme (ca. 70), sowie auf der fast hundertjährigen Erfahrung der weiteren Entwicklung (nach dem Tod von Rudolf Steiner) und auf den neusten Errungenschaften der Alterspsychologie.

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