Integrative Pädagogik

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Seit der Gründung der Schule im Jahre 1994 haben die Waldorfklassen jeweils ein bis zwei Kinder aufgenommen, die eine besondere Betreuung benötigen, da sie aus dem einen oder anderen Grund Rückstände in der Entwicklung zeigen. Mit der Zeit hat sich in der Schule eine heilpädagogische Gruppe gebildet, die sich mit speziellen Entwicklungsprogrammen und individuellen Behandlungen für diese Kinder auseinandersetzen. Dies, damit diese Kinder sich in der Umgebung ihrer Altersgenossen, welche solche Probleme nicht haben, normal integriert werden können. So besuchen sie, oft unter Aufsicht der Heilpädagogen, normale Klassen und befinden sich im üblichen Unterricht. Man geht davon aus, dass der Aufenthalt dieser Kinder inmitten üblicher Altersgenossen als ein sehr starker Stimulator für dessen Entwicklung wirkt. Parallel dazu ist es wichtig, diesen Kindern eine fachpädagogische Unterstützung zu bieten. Ergänzend wird deshalb eins zu eins mit ihnen gearbeitet. Ohne diese Unterstützung besteht die Gefahr, mit der Eingliederung einen gegensätzlichen Effekt im Sinne von Isolierung,  Minderwertigkeitskomplexen und so weiter, zu bewirken.


Durch die Anwesenheit dieser Kinder in den Klassen lernen die  anderen Kindern anderseits taktvolles, humanes und aufmerksames Verhalten und im Zusammensein mit ihnen wird ihre Entwicklung gefördert. Die positive Erfahrung der Sozialisation solcher Kinder in den Klassen hilft ihnen in der Zukunft, sich besser und sicherer in der Gesellschaft zu bewegen und zu finden.

 

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