Entwicklungsprojekte

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Mensa

Das Projekt Mensa wurde in den Jahren 2006 und 2007 entwickelt und verwirklicht. Die Schule besaß bis zu dem Zeitpunkt keine Mensa und die Kinder nahmen die benachbarten Kaffees, Geschäfte und Kioske in Anspruch, um sich zu verpflegen, nachdem der von zu Hause gebrachte Lunch verspeist war. Die Kinder waren dabei gezwungen, eine stark befahrene Strasse zu überqueren, um diese Geschäfte zu erreichen, was nicht gern gesehen war. Weiter war die Qualität des gekauften  Essens nicht immer gut und  gesund. Aus diesem Grund bedurfte die Schule einer eigenen Mensa, um den Schülerinnen und Schülern eine adäquate Verpflegung gewährleisten zu können. Die Mensa sollte weiter zum gemütlichen und warmen Ort der Begegnungen zwischen den Schülern, Lehrern, Eltern und Absolventen werden, weiter zum Ort für diverse Feiern und kleinen Veranstaltungen.

Die Schule hatte Zugang zu einem Raum von 70m2, welcher sich in einem schlechten Zustand befand und zum Gelände der benachbarten staatlichen Schule gehörte. Im 2007 konnte dieser Raum nach der Vereinbarung mit der Nachbarsschule zum Gelände der Aregnasan Schule übertagen werden. Verschiedene Ideen bezüglich der Nutzung des Raumes waren gegeben, doch letztendlich gewann die Idee der Verwirklichung einer Schulmensa.

Zustand vor der Renovierung

Nach geleisteter Vorarbeit hat die Schule ein Projekt unter dem Namen „Mensa“ entwickelt. Die Haupthilfe in der Realisation des Projekts hat die deutsche Stiftung “Freunde der Erziehungskunst von Rudolf Steiner” geleistet.

Zustand nach der Renovierung inklusive Ausstattung

Projekt Sportsaal (Realisierung 2008)

Nachdem die Aregnasan Schule die Lizenz und den Status der anerkannten Schule bekam – also nach der Trennung von der Staatlichen Schule – wurde “vergessen”, ihr nebst den Klassenräumen auch einen Sportraum zur Verfügung zu stellen. So verfügte die benachbarte Stattliche Schule über zwei Sporthallen, während die Aregnasan Schule keine hatte. Die Kinder mussten sich mit Übungen in Korridoren zufriedengeben oder für Lektionen in einem Raum der Staatlichen Schulen betteln. Dieser Zustand war jedoch unakzeptabel und letztendlich konnte die Schule im Jahre 2008 eine der Sporträume übernehmen. Die Halle befand sich jedoch in schlechtem Zustand, wie das Bild zeigt:

Zustand vor der Renovierung

Erneut wurde ein Entwicklungsprojekt geschaffen, für welches man letztendlich entsprechende Mittel und das benötigte Sportinventar beschaffen konnte.

Zustand nach der Renovierung

Projekt “Warme Schule” (verwirklicht im Jahre 2008)

Bis zum Jahre 2008 verfügte die Schule über keine Zentralheizung. Die Klassenräume und Korridore konnte man eher schlecht als recht mit elektrischen Ölheizkörpern heizen. Dabei war bei hohen Finanzausgaben die Erwärmungseffizienz minimal. Aus Kosten- und Effizienzgründen musste dringend auf Gas umgestellt werden. Wieder einmal konnte man wie durch ein Wunder Mittel für diese Umstellung finden. Heute ist es in der Schule gemütlich und warm.

Projekt Oberstufe 

Das neue System der Volksschulbildung in Armenien verlangt eine Teilung von Grundstufe und Oberstufe. In der Oberstufe müssen die Jugendlichen nebst den traditionellen Aufgaben der Schule auch zum Übertritt in die Hochschulen vorbereitet werden.  Die Waldorfschule aber, welche im Grunde mit eigenen Programmen arbeitet, verlangt eine Kontinuität der Unterrichtsprozesse während der ganzen Schulperiode. Deshalb muss die Aregnasan Schule unbedingt eine eigene Oberstufe haben, die jedoch sehr hohen Anforderungen entspricht.

Ausgehend davon, die Oberstufe der Waldorfschule festigen zu können, hat die Schule eine Reihe hochqualifizierter Fachlehrpersonen aus verschiedenen Bereichen (Physik, Mathematik, Geografie, Geschichte Armeniens, armenische Sprache, Englisch usw.) eingestellt (siehe: Inhalte und Aufgaben der Waldorfpädagogik). Diese Lehrpersonen verpflichten sich im Rahmen des gesetzlich vorgegeben Lehrplans in der Oberstufe zu unterrichten, weiter die Jugendlichen individuell auf den Übergang in die Hochschulen vorzubereiten.

Dieses System der Vorbereitung hat man auf das Schuljahr 2010/2011 eingeführt und wird in der nächsten, nahen Zukunft erprobt und modifiziert. Je nach Grad des Erfolgs werden geeignete Massnahmen zur weiteren Stärkung vorgenommen.

Weihnachtsbazar

Im 2010 wurde entschieden, die Teilnahme der Aregnasan Schule an den Weihnachtsbazaren der Waldorfschulen von Europa wieder aufzunehmen. Früher haben diese die caritativen Aktionen organisiert und die Schulen mit Mitteln versorgt. Ohne die aktive Teilnahme der Schulen selbst trugen solche Aktionen nur zu sporadischem und ungenügendem Charakter.

Weil sich in den letzten Jahren die Kunstfertigkeiten der Kinder, Lehrer und Eltern in der Anfertigung solcher Werke erhöht hat, wurde entschieden, bei Aktivitäten wie die der europäischen Bazare teilzunehmen.

Handwerk (in Entwicklung)

Ein untrennbarer  Bereich der Waldorfpädagogik, beziehungsweise der komplexen Entwicklung des Kindes,  ist seine Fähigkeit, mit den Händen zu arbeiten und zu basteln (siehe Besonderheiten des Unterrichtprogramms). In diesem Zusammenhang ist von Bedeutung, dass der Unterricht von Handarbeit und später Handwerk ihren Platz unter den Grundfächern finden. Die westlichen Waldorfschulen werden entweder vom Staat unterstützt oder verfügen über gute Sponsoren. Aus diesem Grund verfügen Sie über gut ausgestattete Werkstätten.

Zur Lösung der dringenden Notwendigkeit, unseren Kindern das Handwerk näherzubringen, benötigt die Schule Werkstätte. So wird momentan das Projekt zur Entstehung  von Holzverarbeitungswerkstätten und Werkstätten für Keramik ausgearbeitet und vorbereitet, damit die Schule in naher Zukunft über solche Werkstätte verfügen wird. Das Projekt ist im Gange, es gibt schon Fachkräfte und Stiftungen, die dieses unterstützen werden.

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