Fragen und Antworten

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Der Gründer der Waldorfpädagogik ist Rudolf Steiner, der zugleich der Gründer der Anthroposophie ist (siehe Anthroposophie). Wird Anthroposophie in der Waldorfschule in irgendeiner Form unterrichtet?

Die Waldorfpädagogik ist an die Erziehung freier, vorurteilsloser und auch dogmenfreier Personen gerichtet, die selbst ihren Lebensweg wählen und selbstständig ihre Lebensprioritäten aufstellen. Somit kann Anthroposophie in keiner Form in der Waldorfschule unterrichtet werden. Solch ein Ziel wird an Waldorfschulen nie gestellt.

Die Waldorfpädagogik ist also eine besondere Methode, sie bestimmt eine Form des Unterrichtens, ist jedoch nicht Inhalt des Unterrichts. Die Kinder werden in den generellen Unterrichtsfächern unterrichtet, welche auch an üblichen Schulen unterrichtet werden, hinzu kommen weitere spezielle Fächer. Es werden besondere Akzente gesetzt, was aus rein pädagogischen Gründen gerechtfertigt ist. Der Inhalt der Waldorfpädagogik ist aber das vom Staat anerkannte Waldorf-Schulprogramm.

Welche Verbindung besteht zwischen der Anthroposophie und der Waldorfpädagogik?

Waldorfpädagogik ist neben der biologisch-dynamischen Landwirtschaft, der Eurythmie, der anthroposophischen Medizin (zum Beispiel Filder-Klinik in Deutschland www.filderklinik.de), neben bestimmten Bankgeschäften (zum Beispiel GLS Bank in Deutschland  www.gls.de), der Heilpädagogik, der Kunst der Rezitation und der dramatischen Kunst (Michael Tschechov System) und so weiter, ein Ergebnis der zu Steiners Lebenszeiten produktiven Tätigkeit. Sie begründet auf seinen Ideen und seiner humanistischen Weltanschauung und wurde durch mehr als 30 Bücher und durch viele Vorträge vermittelt. Der Name für diese von ihm stammende neue Richtung der Erkenntnis und Weltanschauung ist Anthroposophie, was wörtlich “Weisheit über den Menschen” bedeutet.

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